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NoiseTracker™ II 

Beim Anpassen des Hörgerätes geht es darum, die optimale Verstärkung für bestmögliches Sprachverstehen zu finden, wobei laute Töne automatisch weniger verstärkt werden. Auch wenn dieser Balance-Akt individuell gelingt, kann es sein, dass der Träger in bestimmten Situationen bestimmte Töne gerne mehr oder weniger verstärkt hätte.

Die Lösung: NoiseTracker™ II und Environmental Optimizer™ II, mit denen die neuesten ReSound Hörgeräte ausgestattet sind

Massgeschneiderte dynamische Geräuschreduktion 

Der Environmental Optimizer™ II passt das Hörgerät unmerklich an verschiedene Hörsituationen an. Wenngleich eine situationsabhängige Anpassung der Lautstärke und Geräuschreduktion erwünscht ist15,16, haben klinische Studien, bei denen es um umgebungsabhängige Veränderungen der Hörsystemeinstellungen ging, ergeben, dass es für die Träger angenehmer ist, wenn sich Veränderungen der Hörsystemeinstellungen in hörtechnisch ähnlichen Umgebungen in kleinen Schritten und graduell vollziehen.

In den vielen Fällen jedoch, in denen die Umgebung nicht eindeutig einer Kategorie zuzuordnen ist oder wenn die Umgebung sich schnell verändert, steuert ein Algorithmus die Lautstärke und passt die Einstellungen von NoiseTracker II so an, dass die lineare Kombination der empfohlenen Einstellungen für die drei wahrscheinlichsten Kategorien kontinuierlich angepasst wird.

Da das Hörgerät immer auf verschiedene Kombinationen von Klassifizierungen zugreifen kann, nimmt der Träger die graduellen Veränderungen im Hörgerät, die „im Hintergrund“ ablaufen, positiv als transparente Übergänge wahr.

NoiseTracker II
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Spektrale Subtraktion 

Einstellungen zur umgebungsabhängigen Geräuschreduktion machen nur dann Sinn, wenn der Algorithmus auch in Umgebungen mit Sprache funktioniert. Das NoiseTracker II System beruht auf der spektralen Subtraktion17, einer der gängigen Methoden zur Rauschverminderung und somit zur Verbesserung von Sprachsignalen. Bei der spektralen Subtraktion wird das Kurzzeitspektrum des Störsignals von dem Sprachsignal abgezogen, so dass nur noch der Sprachanteil übrig bleibt. Die Idee an sich ist einfach, jedoch nicht die Umsetzung. Der Erfolg dieser Methode hängt davon ab, ob es gelingt, Sprache zu identifizieren und Störgeräusche genau zu charakterisieren. Eine weitere Herausforderung besteht darin, der dynamischen Sprach- und Geräuschkulisse echter Hörumgebungen Rechnung zu tragen. Darüber hinaus ist es für Benutzer von Hörgeräten wichtig, dass nicht alle Geräusche unterdrückt werden und dass die Geräuschmerkmale erhalten bleiben. Würden alle Umgebungsgeräusche unterdrückt werden, oder würde das Spektrum der Geräuschkulisse verändert werden, wäre das Klangerlebnis für den Träger sehr unnatürlich. Hintergrundgeräusche müssen in dem Masse hörbar sein, dass der Benutzer sie erkennt und sich in seiner Hörumgebung zurechtfindet. Was wir letztendlich wollen, sind unverzerrte Sprachsignale mit der empfohlenen Verstärkung und unverzerrte Geräuschsignale mit geringerer Verstärkung.